English Version send e-mail
Home Über uns Veranstaltungen Chorjournal Musik und Noten Kontakt Suche und Archiv

Die neue Steirische Landeshymne

Vergleich der derzeitigen Landeshymne mit dem Neuentwurf

Aufnahme der neuen Steirische Landeshymne in der klassischen Version

Aufnahme der neuen Steirischen Landeshymne in einer Popversion (Popvox, arr. T. Held)

Die Änderungen der neuen Version sind Ergebnis einer öffentlichen Internet-Abstimmung, die im Jahr 2004 durchgeführt wurde. Die Änderungen, die zur Debatte standen, finden Sie weiter unten stehend.

Alt

Neu

Strophe 1

Hoch vom Dachstein an, wo der Aar noch haust,
bis zum Wendenland am Bett der Sav'
und vom Alptal an, das die Mürz durchbraust,
bis ins Rebenland im Tal der Drav':

Hoch vom Dachstein an, wo der Aar noch haust,
bis zum Hügelland an Wäldern reich.
Und vom Alptal an, das die Mürz durchbraust,
bis ins Rebenland, was kommt dem gleich?

Refrain


Dieses schöne Land ist der Steirer Land,
ist mein liebes, teures Heimatland ,
dieses schöne Land ist der Steirer Land,
ist mein liebes, teures Heimatland!

Dieses schöne Land ist der Steirer Land,
ist mein liebes teures Heimatland,
dieses schöne Land ist der Steirer Land,
ist mein liebes teures Heimatland.

Strophe 2

Wo die Gemse keck von der Felswand springt
und der Jäger kühn sein Leben wagt;
wo die Sennerin frohe Jodler singt
am Gebirg, das hoch in Wolken ragt:

Wo sich lieblich groß eine Stadt erhebt,
hart am Altlasband der grünen Mur.
Wo ein Geist der Kunst und des Wissens lebt,
dort im hehren Tempel der Natur.

Strophe 3

Wo die Kohlenglut und des Hammers Kraft,
starker Hände Fleiß das Eisen zeugt;
wo noch Eichen stehn, voll und grün von Saft,
die kein Sturmwind je noch hat gebeugt:

Wo die Gemse keck von der Felswand springt
und der Jäger kühn sein Leben wagt;
wo die Sennerin frohe Jodler singt
am Gebirg, das hoch in Wolken ragt:

Strophe 4

Wo sich lieblich groß eine Stadt erhebt
hart am Atlasband der grünen Mur,
wo ein Geist der Kunst und des Wissens lebt,
dort im hehren Tempel der Natur:

 


Änderungen, die im Jahr 2004 zur Debatte standen:

Änderung 1 Alt ... wo der Aar noch haust
Neu ... wo der Adler haust

Änderung 2 Alt ... bis zum Wendenland am Bett der Sav'
Neu ... bis zum Hügelland an Thermen reich
Neu ... bis zum Hügelland an Wäldern reich

Änderung 3 Alt ... bis ins Rebenland im Tal der Drav'
Neu ... bis ins Rebenland, was kommt dem gleich?

Änderung 4 Alt Dieses schöne Land ist der Steirer Land
Neu Dieses schöne Land ist mein Steirer Land

Änderung 5 Alt 2. Strophe: Wo die Gemse keck von der Felswand springt
Neu 2. Strophe wird durch die 4. Strophe der alten Landeshymne ersetzt: Wo sich lieblich groß eine Stadt erhebt...

Änderung 6 Alt 3. Strophe: Wo die Kohlenglut und des Hammers Kraft ...
Neu 3. Strophe, Variante 1:
Menschen jung und alt hier im Steirerland,
teilen Freud und Leid und Arbeitszeit,
Freundschaft wird gelebt, Freiheit anerkannt,
Liebe, Achtung und Gemeinsamkeit.
Neu 3. Strophe, Variante 2:
Menschen jung und alt leben hier beinand,
teilen Freud und Leid und Arbeitszeit,
Freundschaft wird gelebt, Freiheit anerkannt,
Liebe, Achtung und Gemeinsamkeit.
Neu 2. Stophe wird zur 3. Strophe: Wo die Gemse keck von der Felswand springt...

Andere Textvorschläge, die im Jahr 2004 zur Debatte standen:

Walter & Werner Reischl

Hoch vom Dachstein an, wo die Adler zieh’n,
bis ins Thermenland schau ich hinein.
Und vom Alptal an, weit nach Süden hin,
bis ins Rebenland voll gold’nem Wein.
Dieses schöne Land ist die Steiermark,
ist mein viel geliebtes Heimatland.
Dieses schöne Land ist die Steiermark,
ist mein viel geliebtes Heimatland.
Wo das Wasser klar von den Bergen springt
und die Wälder steh’n so stolz und reich.
Wo vom Gnadenort hell die Glocke klingt,
schlägt das grüne Herz von Österreich.
Wo der Hände Kraft und der Forscher Mut
neue Wege in die Zukunft gehen.
Wo die Gastlichkeit gilt als hohes Gut
und die Menschen zu einander steh’n.
Wo sich freundlich groß eine Stadt erhebt,
reich beschenkt vom Erbe der Kultur.
Wo der Geist der Kunst und des Wissens lebt,
wo man Frieden liebt und die Natur.

Reinhard P. Gruber

Hoch vom Dachstein an schau ich in das Land
ich seh Mur und Mürz und Enns vor mir;
auch der Bösenstein ist mir wohlbekannt,
ja, das grünste Land der Welt ist hier.
Refrain:
Dieses schöne Land ist das Steirerland
und man trägt in ihm das Steirergwand.
Dieses schöne Land ist das Steirerland
uns ist kein besseres bis heut bekannt.
Wo die Rebe sich mit dem Hopfen mißt
und der Apfel eine Straße schafft;
Wo der Kukuruz ins Feld gezogen ist
gibt die Maroni den Maroden Kraft.
Wo die Mundart sich in Ost und West verzweigt
und Nord mit Süd noch kaum die Bank gedrückt;
wo der Sportler sich mit dem Künstler zeigt,
dort geht der Mensch im Leben nie gebückt.
Wo die Riegersburg den Kuruzzen trotzt
und im Thermenland das Wasser dampft;
wo kein Ritter mehr in der Rüstung protzt,
weil er seine Bretteljause mampft.

Andrea Wolfmayr

Hoch vom Dachstein an, wo der Adler haust,
bis zu Hügeln voll von edlem Wein,
vom Ausseer Land bis ins Thermental
unser grünes Herz schlägt überall!

Refrain 1:
Unser schönes Land nennt sich Steirerland,
ist uns liebes teures Heimatland,
unser schönes Land nennt sich Steirerland,
ist uns liebes, teures Heimatland.

Hirsch und Auerhahn, Gams und Murmeltier,
Unser Wild gedeiht in Wald und Flur,
und vom Apfelbaum bis zum Löwenzahn
weist sich Kraft und Fülle der Natur.
Menschen jung und alt leben hier beinand,
teilen Freud und Leid und Arbeitszeit,
Freundschaft wird gelebt, Freiheit anerkannt,
Liebe, Achtung und Gemeinsamkeit.
Dom und Mur und Berg, Schloss und Brück’ und Steg,
Graz, Europas frohes junges Herz,
diese grüne Stadt, alt und neu zugleich,
ging schon immer ihren eig’nen Weg.
Refrain 2:
Unser schönes Land nennt sich Steirerland,
ist uns liebes teures Heimatland,
unser schönes Land nennt sich Steiermark,
unsre liebe, teure Steiermark.

Wolfgang Pollanz

Wer von Norden kommt, wird die Berge sehen,
und im Süden sanftes Hügelland.
Menschen leben hier, denen Grenzen fremd,
die sich stets zur Offenheit bekannt.
Dieses schöne Land ist die Steiermark,
ist ein kleines Land und doch sehr stark,
dieses schöne Land ist die Steiermark,
ist für viele Menschen Heimatland.

Auch wenn Steirer oft hart und spröde sind,
hat hier mancher schon sein Herz vergeben.
Nur wer dieses Land und die Leute kennt,
wird das ganz Besonde’re erst verstehen.

Dieses schöne Land ist die Steiermark,
ist ein kleines Land voll Witz und Charme
dieses schöne Land ist die Steiermark,
ist für viele Menschen Heimatland.

Wo es viele gibt, die nach vorne sehen,
wo die Künstler und die Dichter leben.
Was in diesem Land an Ideen entsteht,
reicht hinaus oft in die weite Welt.

Dieses schöne Land ist die Steiermark,
ist ein kleines Land voll Geist und Kraft,
dieses schöne Land ist die Steiermark,
ist für viele Menschen Heimatland.

Wo die Grazer Stadt voll von Leben ist
und der Uhrturm seinen Schatten wirft.
Leute gibt es hier aus der ganzen Welt,
die voll Hoffnung in die Zukunft gehen.

Dieses schöne Land ist die Steiermark,
ist ein kleines Land mit Herzenskraft,
dieses schöne Land ist die Steiermark,
ist für viele Menschen Heimatland.

Andrea Sailer (Version 1)

Wald- und Wiesenland, grünes Hügelmeer
Murr- und Mürzdurchbraust, zerbrechlich schön
Doch zugleich so stark, erz- und eisenschwer
Und an Bergen reich, die nie vergehn

Dieses schöne Land ist das Steirerland
Ist so vielen allzeit Heimatland
Dieses schöne Land ist das Steirerland
Ist uns allen teures Heimatland

Wo der Boden noch voller Schätze liegt
Und die Erde endlos Früchte trägt
Wo der Wind das Korn auf den Feldern wiegt
Und das Herz sich friedvoll schlafen legt.

Wo die Menschen noch die Natur verstehn
Und das Tier noch Wert und Würde hat
Wo Gefühl und Geist ganz im Einklang stehn
Stolz und Kraft, mit Demut stets gepaart.

Wo die Kunst erblüht, viele Namen trägt
Grenzen sanft verwischt, doch Zeichen setzt
Wo das Wissen oft tiefe Wurzeln schlägt
Und Kultur sich mit Natur vernetzt.

Andrea Sailer (Version 2)

Wo der Dachstein steht, hoch und wunderbar
Wo die Hügel sich im Grün verliern
Wo der Wald allzeit ein Lebenszeichen war
Und die Flüsse klares Wasser führn

Das ist die Steiermark, unser Heimatland
Unser schönes, teures Steirerland
Hat ein grünes Herz und ist stark wie Erz
Unser schönes, teures Steirerland

Wo der Mensch noch sät, wo er pflanzt und baut
Weil der Boden fruchtbar ist, an Schätzen reich
Wo er sich das Land behutsam anvertraut
Der Natur die Hand zum Frieden reicht.

Wo Kultur allzeit eine Heimat hat
Wo die Kunst in ihrer Vielfalt blüht
Wo bestehen kann jede eigne Art
Und das Wissen weite Zeichen zieht.
Wo noch Herz und Hin eine Einheit sind
Und ein offner Geist das Land durchweht
Wo ein Platz für jeden ist, ob Greis, ob Kind
Und ein Grund zur Hoffnung jederzeit besteht.

Akademisches Gymnasium, ehem. 7a - Vorschläge für die 1. Strophe

Hoch vom Dachstein an, wo der Aar noch haust
bis zum Land wo heiss der Quell entspringt
und vom Alptal an, das die Mürz durchbraust
bis zur Erd, die Rebenwurz durchdringt.

Hoch vom Dachstein an, wo der Aar noch haust
bis zum Land wo heiss der Quell durchstreift
und vom Alptal an, das die Mürz durchbraust
bis ins Land wo süss die Traube reift.
Hoch vom Dachstein an, wo der Aar noch haust
bis zum Land wo heiss die Quellen glühn,
und vom Alptal an, das die Mürz durchbraust
bis zur Erd, wo goldne Reben blühn.
Hoch vom Dachstein an, wo der Aar noch haust
bis zum Hügelland, wo Quellen glühn
und vom Alptal an, das die Mürz durchbraust
bis ins Weinland, wo auch Kürbis blühn.
Hoch vom Dachstein an, wo der Aar noch haust
bis zum Land wo heiss die Quelle fliesst
und vom Alptal an, das die Mürz durchbraust
bis ins Land, wo zart die Rebe spriesst.

Andreas Safer

Hoch vom Dachstein an, wo der Adler haust (kreist)
Zu der Thermen Kraft einst Vulkanland
Und vom Alptal an, das die Mürz durchbraust
Bis zur Koralm reich an Wäldergrün

Wo die Kohlenglut und des Hammers Kraft,
starker Hände Fleiß das Eisen zeugt
Wo noch Eichen stehn, voll und grün von Saft
Die kein Sturmwind je noch hat gebeugt
Wo sich lieblich groß eine Stadt erhebt
Stolz der Uhrturm wacht über der Mur
Wo der Geist der Kunst und des Wissens lebt
Beugt sich niemals meine Frohnatur